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Sport

2:3-Pleite: Ernüchterung statt Euphorie – Pfiffe vom Publikum bei Wollitz-Comeback

(08.02.12, 00:22 Uhr) Osnabrück. Herber Dämpfer statt frische Euphorie: Das Unternehmen Aufholjagd begann am Dienstagabend mit einem Rohrkrepierer für den VfL Osnabrück. Vor 7300 Zuschauern unterlag das Team von Claus-Dieter Wollitz Rot-Weiß Erfurt mit 2:3 und verdarb dem Trainer das Comeback. In der Kältekammer Osnatel-Arena schenkten die Lila-Weißen eine 2:0-Pausenführung her und mussten sich am Ende Pfiffe des enttäuschten Publikums gefallen lassen.


Dabei hatte alles so vielversprechend angefangen. Bei Temperaturen um Minus 10 Grad versuchte der VfL von Beginn an, auf Touren zu kommen, den Besuchern wurde es schnell warm ums Herz. Es ließ sich alles gut an, denn schon der erste Angriffszug sorgte für Torgefahr, als bei einem Angriff über die rechte Seite Andreas Glockner in Schussposition kam, aber den besser postierten Rouwen Hennings übersah (2.).
 
„Alles oder nichts“ - der typischen Devise von Wollitz versuchte die Mannschaft von der ersten Minute an zu folgen. Doch manchmal war auch zu viel Risiko mit dabei, insbesondere, wenn sich der VfL zurückorientierte. Einige riskante Pässe hätten durchaus Schaden anrichten können, auch Torwart Manuel Riemann brachte beim versuchten Spielaufbau seine Truppe zweimal in Gefahr.
 
Der guten Stimmung auf den Rängen tat dies zunächst keinen Abbruch, weil schnell der umjubelte Führungstreffer gelang. Es war eine perfekte Kombination über Heimkehrer Hennings und Niels Hansen, die gute Vorarbeit nutzte Glockner mit einem trockenen Flachschuss von der Strafraumkante (15.). zum 1:0.
 
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Wollitz schonungslos, Spieler ratlos
 
Foto: Gert Westdörp

Kommentare

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08.02.12, 16:56 Uhr

Pfiffe bei Wollitz,das wahr bestimmt ein Irrtum


Gebt mir ruhig die Schuld, den Rest könnt ihr behalten.Externes Bild